Sonntag, 21. Oktober 2018, 16 Uhr

"Dich entbehr' ich allein"

Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Friedrich dem Großen und seiner Schwester Wilhelmine mit Antje und Martin Schneider, Musik des 18. Jahrhunderts für Flöte (Bettina Bergmann) und Piano (Angela Stoll)


Die Auswahl aus dem umfangreichen Briefwechsel zwischen Friedrich dem Großen und seiner Schwester Wilhelmine spiegelt unter anderem das schwierige Verhältnis der Geschwister zu den Eltern und ihren Ehepartnern wider, berichtet aber auch von den vielfältigen künstlerischen Aktivitäten der beiden.

Die Lesung mit Antje und Martin Schneider endet mit der Thronbesteigung Friedrichs II. im Jahre 1740. Das Programm wird komplettiert durch Musik des 18. Jahrhunderts für Flöte und Piano, unter anderem natürlich auch durch Kompositionen der königlichen Geschwister.


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Sonntag, 28. Oktober 2018, 11 Uhr

Der Majakowskiring - das "Regierungsstädtchen" in Berlin-Pankow

Führung durch den Majakowskiring mit Hans-Michael Schulze


Die führenden Mitglieder der DDR-Regierung wie Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Otto Grotewohl wohnten in unmittelbarer Nähe des Schlosses Schönhausen –  am Majakowskiring.
Von 1949 bis 1960 war der von einem Bretterzaun umfriedete ovale Straßenzug, umgangssprachlich „Städtchen“ genannt, das exklusive Wohnviertel für Spitzenpolitiker der DDR.
In einer Führung durch den Majakowskiring werden die wichtigsten Villen vorgestellt und die politische Bedeutung der einst dort wohnenden SED-Politikprominenz erläutert.


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Montag, 5. November 2018, 20 Uhr

Fräulein Nettes kurzer Sommer

Karen Duve liest aus ihrm neuen Roman


Sommer 1820: Die junge Adlige Annette von Droste-Hülshoff weilt bei ihren Großeltern, Onkel August und dessen Künstlerfreunden im Bökerhof. Doch die gesellige Idylle erweist sich als trügerisch...
Fräulein Nette ist eine Nervensäge! Dreiundzwanzig Jahre alt, heftig, störrisch und vorlaut, ist sie das schwarze Schaf, das nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten passen will. Während ihre Tanten und Cousinen brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. Die Säume ihrer Kleider sind im Grunde immer verschmutzt! Das Schlimmste aber ist ihre scharfe Zunge. Wenn die Künstlerfreunde ihres Onkels August nach Bökerhof kommen, über Kunst und Politik sprechen, mischt sie sich ungefragt ein. Wilhelm Grimm bekommt bereits Panik, wenn er sie nur sieht.
Ein Enfant terrible ist sie, wohl aber nicht für alle. Heinrich Straube, genialischer Mittelpunkt der Göttinger Poetengilde, fühlt sich jedenfalls sehr hingezogen zu der Nichte seines besten Freundes. Seine Annäherungsversuche im Treibhaus der Familie bleiben durchaus nicht unerwidert. Allerdings ist er nicht der einzige. Was folgt ist eine Liebeskatastrophe mit familiärem Flächenbrand.

Karen Duves so lakonischer wie gnadenlos sezierender Roman über die junge Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und die Welt der letzten Romantiker, die deutsche Märchen sammelten, während die gute alte Ordnung um sie herum zerfiel. Das Porträt einer jungen Frau in einer Welt, in der nichts so blieb, wie es war.


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Sonnabend, 10. November 2018, 15 Uhr

Hauswände statt Leinwände

Norbert Martins stellt Berliner Wandbilder vor


Die Wandbilder von Gert Neuhaus, Werner Brunner und vielen internationalen Künstlern sind weltberühmt. Seit das erste Wandbild 1975 von Ben Wagin (Weltbaum I – Grün ist Leben) gemalt wurde, hat sich das Stadtbild in Berlin verändert. Es sind rund 850 Wandbilder entstanden, einige aber schon wieder verschwunden.

Der Autor Norbert Martins erzählt die Geschichte und Geschichten rund um die Berliner Wandbilder.


Veranstalter: Freundeskreis der Chronik Pankow e.V.

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Sonntag, 11. November 2018, 11 Uhr

Der Majakowskiring - das "Regierungsstädtchen" in Berlin-Pankow

Führung durch den Majakowskiring mit Hans-Michael Schulze


Die führenden Mitglieder der DDR-Regierung wie Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Otto Grotewohl wohnten in unmittelbarer Nähe des Schlosses Schönhausen –  am Majakowskiring.
Von 1949 bis 1960 war der von einem Bretterzaun umfriedete ovale Straßenzug, umgangssprachlich „Städtchen“ genannt, das exklusive Wohnviertel für Spitzenpolitiker der DDR.
In einer Führung durch den Majakowskiring werden die wichtigsten Villen vorgestellt und die politische Bedeutung der einst dort wohnenden SED-Politikprominenz erläutert.


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Sonnabend, 17. November 2018, 15 Uhr

Die Mossdorfs

Das Schicksal einer Berliner Familie im 20. Jahrhundert, Vortrag mit Friederike Oeschger und Babette Radtke


Neunzig Jahre war die Familie Mossdorf in der Prinzregentenstraße 83 in Berlin-Wilmersdorf zu Hause. Als Rosemarie Mossdorf stirbt, finden ihre Nichten ein ganzes Archiv: Briefe, Fotoalben und Tagebücher. Das gesamte zwanzigste Jahrhundert – vom Kaiserreich bis zum Mauerfall – spiegelt sich im Schicksal der Mossdorfs wider. Die beiden Nichten Friederike Oeschger und Babette Radtke geben einen Einblick in ihre Familiengeschichte.


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Sonntag, 18. November 2018, 16.30 Uhr

Ali Baba und die vierzig Räuber

Märchentheater für die Zuschauer ab 3 Jahren


Das Märchentheater für Kinder ab 3 Jahren wird mit 50cm großen Bunraku-Figuren gespielt. Dabei werden die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Orient versetzt.
Die Geschichte vom armen Ali Baba und seinem reichen Bruder Kasim könnte allerdings überall spielen. Ali Baba kommt hinter das Geheimnis der 40 Räuber und bringt sich damit in Gefahr. Als sein Bruder Kasim davon erfährt, kommt ihm seine Habgier teuer zu stehen. Aber die kluge Sklavin Mardschana, die den Sohn Ali Babas liebt, hat einen tollen Einfall und mit Hilfe der Kinder werden die Räuber vertrieben.


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Sonnabend, 24. November 2018, 11 Uhr

Vom Barock zur Moderne

Adventskonzert mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule Béla Bartók


Solisten und Ensembles der Musikschule Béla Bartók musizieren im Festsaal des Schlosses Schönhausen.

Das Programm führt quer durch viele Instrumentengruppen und Zeitepochen – von Blockflöte bis Cembalo, vom Barock bis zur Moderne


Veranstalter: Musikschule Béla Bartók

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Sonntag, 25. November 2018, 11 Uhr

Von Bernau bis zur Spree - die Geschichte der Panke

Vortrag mit Sören Marotz, Ausstellungsleiter des DDR Museums Berlin


In einer Bilderreise mit historischen und heutigen Fotografien zeichnet der Historiker Sören Marotz den Weg der Panke von der „Quelle“ bei Bernau bis zur (alten) Mündung in die Spree nach. Ursprünglich als mäandrierender, sandgeprägter Tieflandsbach im Nachklang der letzten Eiszeit entstanden, ist die Panke neben der Spree und der Havel das drittgrößte natürliche Fließgewässer Berlins. Noch bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde in der Panke gebadet. Seit knapp 150 Jahren aber wurde der Bach in Verlauf, Wasserqualität und Ufergestaltung stark überformt. Stück für Stück ist die Panke zu einem begradigten, verschütteten und verschmutzten Problemgewässer geworden, mit Einleitungen der Industrie und der Rieselfelder. Wie hat sich die Panke, die dem Berliner Stadtbezirk Pankow seinen Namen gab, im Laufe des letzten Jahrhunderts verändert und wie sieht der heutige ökologische Umbau aus?


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Sonntag, 2. Dezember 2018, 16 Uhr

Wer hat schon 13 goldene Teller?

Dornröschen für Erwachsene mit musikalischer Begleitung Silvia Jacobs (Gitarre und Gesang) und Waltraut Schwarz (Blockflöten), Theaterstück mit Schauspielerin und Autorin Helga Koren


Frei nach dem Märchen „Dornröschen“ der Brüder Grimm hat Helga Koren, Schauspielerin und Autorin, das Leben der Prinzessin Aurora von Dornos bis in die Gegenwart verfolgt und neu für Erwachsene aufgeschrieben. Dabei wird erforscht, was passierte, als sie nach einhundert Jahren im Hier und Heute erwachte. Silvia Jacobs (Gitarre und Gesang) sowie Waltraut Schwarze (Blockflöten) begleiten das Programm musikalisch.


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Sonnabend, 8. Dezember 2018, 15 Uhr

Konzert mit dem Ambrosius Ensemble

Programm für Violine und Violoncello mit Werken von Bach, Hoffmann, Kodály, Giere und Halvorsen


Die Violinistin Kathrin Ambrosius war in Orchestern wie dem Leipziger Gewandhaus Orchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und bei den Münchner Philharmonikern aktiv. Als Solistin konzertiert sie europaweit mit verschiedenen Ensembles.
Im Festsaal des Schlosses Schönhausen gastiert sie mit einem Programm für Violine und Violoncello mit Werken von Bach, Hoffmann, Kodály, Giere und Halvorsen.


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Sonnabend, 15. Dezember 2018, 16 Uhr

Rentier Rudis Weihnachtsabenteuer

Marionettentheater für Zuschauer ab 3 Jahren


Die Geschichte zum beliebten Weihnachtslied vom rotnasigen Rentier Rudi wird in Form eines Marionettentheaters für Kinder ab 3 Jahren dargeboten. Wer wissen will, wie Rudi es schafft, an der Spitze des Weihnachtsschlittens zu stehen, sollte sich dieses Märchen im Schloss Schönhausen nicht entgehen lassen.


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Sonntag, 16. Dezember 2018, 16 Uhr

Engelssaiten

Konzert für Harfe (Stephen Fitzpatrick) und Violine (Andreas Jentzsch) mit Werken von John Thomas, Telemann, Schumann, Piazzolla u.a.


Der gebürtige Waliser Stephen Fitzpatrick ist Solo-Harfenist bei der Staatskapelle Berlin und Professor am Mozarteum in Salzburg. Der Violinist Andreas Jentzsch schloss seine Diplomprüfung mit Auszeichnung und Höchstnote in Bozen ab und erhielt für seine Auftritte weitere Preise.

Die beiden Musiker spielen während ihres Konzertes im Schloss Schönhausen Werke von John Thomas, Telemann, Schumann, Piazzolla und anderen.


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Der Inhalt sämtlicher Ankündigungen wird vom jeweiligen Veranstalter direkt übernommen. Selbstverständlich bemühen auch wir uns dabei um vollkommene Fehlerlosigkeit. Eine Haftung für die hier gemachten Angaben übernehmen wir aber trotzdem nicht.

Einer der frisch restaurierten Spiegelrahmen im Gartensaal. Noch sind die Ergänzungen ohne farbliche Fassung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 







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