Sonnabend, 8. Juni 2024, 12 Uhr bis 22 Uhr

Kunstfest Pankow


Das Kunstfest der GESOBAU lockt wieder in den Park am Schloss Schönhausen. Auf großen und kleinen Bühnen gastieren lokale und international bekannte Musiker:innen, zahlreiche Künstler:innen und Kunsthandwerker:innen bieten ihre Arbeiten zum Kauf an, überall im Park gibt es etwas zu sehen, zu hören und zu erleben und auch kulinarisch gibt es einiges zu erwarten.
Das Schloss kann von 11–19 Uhr besichtigt werden, es werden Kurzführungen durch die Ausstellung angeboten. Der Eintritt zum Schloss ist frei.


Veranstalter: GESOBAU

Info: SPSG




Sonntag, 9. Juni 2024, 12 Uhr bis 22 Uhr

Kunstfest Pankow


Das Kunstfest der GESOBAU lockt wieder in den Park am Schloss Schönhausen. Auf großen und kleinen Bühnen gastieren lokale und international bekannte Musiker:innen, zahlreiche Künstler:innen und Kunsthandwerker:innen bieten ihre Arbeiten zum Kauf an, überall im Park gibt es etwas zu sehen, zu hören und zu erleben und auch kulinarisch gibt es einiges zu erwarten.
Das Schloss kann von 11–19 Uhr besichtigt werden, es werden Kurzführungen durch die Ausstellung angeboten. Der Eintritt zum Schloss ist frei.


Veranstalter: GESOBAU

Info: SPSG




Freitag, 14. Juni 2024, 19.30 Uhr

Fortwährender Versuch, mit Gewalten zu leben

Lesung und Gespräch mit Volker Braun und Dr. Christoph Links


„Früher hätte man die Welt verlassen können, einfach die Zelte abbrechen können, jetzt gibt's keine Anderwelt mehr, wir sind im Überall." Mit geschärftem Blick für die Zusammenbindung der Welt und bekannter sprachlicher Virtuosität nähert sich Volker Braun in seinem neuen Prosaband den großen Fragen, die in die Zukunft reichen: Was macht unser heutiges „Überall" aus? Welchen Gewalten ist es ausgesetzt? Und was passiert, wenn die Gegner nicht mehr Staaten sind, sondern Stürme? Seine Bewegung führt auf  die eurasische Landmasse, in das Berliner Liquidrom sowie in den Schlosspark Niederschönhausen, wo ihn die Stimmen seiner Begleiter umgeistern. Volker Brauns „Versuche" über die Abgründe und Widersprüche unserer globalisierten Welt überraschen in ihrer Vielschichtigkeit und brillieren in ihrer Sprachgewalt.
Volker Braun, 1939 in Dresden geboren, arbeitete in einer Druckerei in Dresden, als Tiefbauarbeiter im Kombinat Schwarze Pumpe und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Nach seinem anschließenden Philosophiestudium in Leipzig wurde er Dramaturg am Berliner Ensemble. 1983 wurde Volker Braun Mitglied der Akademie der Künste der DDR, 1993 der (gesamtdeutschen) Akademie der Künste in Berlin. 1996 erfolgte die Aufnahme in die Sächsische Akademie der Künste und in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Kassel. Von 2006 bis 2010 war Volker Braun Direktor der Sektion Literatur der Akademie der Künste. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Georg-Büchner-Preis im Jahr 2000. Volker Braun lebt heute in Berlin.


Info: SPSG




Donnerstag, 20. Juni 2024, 20 Uhr, im Schlossgarten

Pompeji

Lesung mit Eugen Ruge


Am 20. Juni liest Eugen Ruge, Autor der Bestseller „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ und „Metropol“, im Rahmen der Open-Air-Lesungen im Schlossgarten Schönhausen aus seinem Roman „Pompeij“. Als auf einem Berg oberhalb der Stadt Pompeji tote Vögel gefunden werden, hat der Zuwanderer Jowna alias Josephus alias Josse eine Eingebung: Wenn da wirklich ein Vulkan grollt, wie von manchen behauptet wird, sollte man das Weite suchen. Ohne Schulbildung, Geld und Einfluss gelingt es ihm, sich an die Spitze einer Aussteigerbewegung zu setzen. Allmählich wird der Aussteiger Josse zum Aufsteiger. Seine Weggefährten mit ihrer Schwäche für Fliegenpilzsud und Philosophie werden ihm zur Last, die eigenen Ideen fangen an, ihn zu stören. Doch wie wirft man Überzeugungen über Bord, ohne seine Anhängerschaft zu verprellen? Wie macht man eine Kehrtwende, ohne sich zu drehen? Eugen Ruges ›Pompeji‹ ist eine Erfindung, die auf geschichtlicher Wahrheit beruht und zugleich durch ihre Gegenwärtigkeit verblüfft: die Geschichte einer verhängnisvollen Verblendung im Vorfeld einer Katastrophe. Eine schillernde Parabel über Verführbarkeit, Verrat und Wahn. Eine fulminant erzählte Zeitreise in eine ferne Vergangenheit, in der wir uns spiegeln und erkennen.
Die Reihe „Open-Air-Lesungen“ wird organisiert in Kooperation mit dem Buchlokal Pankow.


Info: SPSG




Dienstag, 9. Juli 2024, 20 Uhr, im Schlossgarten

Es ist einmal

Buchvorstellung mit Dörte Grimm und Sabine Michel


In vielen ostdeutschen Familien wird bis heute nicht unbefangen über das Leben in der DDR gesprochen. Die Filmemacherinnen Sabine Michel und Dörte Grimm haben für dieses Buch Großeltern und ihre nach 1982 geborenen Enkelkinder miteinander ins Gespräch gebracht. Dabei prallen nicht nur unterschiedlichste Prägungen und Wertesysteme aufeinander, sondern buchstäblich die Zukunft und die Vergangenheit. Die aufwühlenden Begegnungen zeigen exemplarisch, wie ein Dialog zwischen den Generationen in Bewegung kommen kann, und helfen zugleich, aktuelle politische Entwicklungen in Ostdeutschland anders und besser zu verstehen.


Info: SPSG




Sonntag, 14. Juli 2024, 11 Uhr, im Schlossgarten

Garten der Moderne

Führung mit Schlossmitarbeiterin Antje Lange, SPSG


Von Gräfin zu Dohna im 17. Jahrhundert begonnen und unter Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg weitergeführt, entwickelte sich am Landgut Niederschönhausen ein erster Barockgarten in Pankow. Königin Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern (1715–1797) ließ den Garten in den fast 60 Jahren ihrer Zeit auf Schönhausen mehrfach umgestalten. Und auch Peter Josef Lenné, der berühmte Gartenarchitekt, hat seine Spuren hinterlassen. Aus allen diesen Epochen finden sich noch Elemente im Garten der Moderne, der ab 1950 für den Präsidenten der DDR angelegt wurde.


Info: SPSG




Dienstag, 16. Juli 2024, 20 Uhr, im Schlossgarten

Mit links die Welt retten

Buchvorstellung und Gespräch mit Klaus Lederer und Knut Elstermann


„Wie können wir unsere Welt gerechter, lebenswerter und nachhaltiger machen? Wie kann linkes Handeln Inspiration und Orientierung geben? Wie können wir in Freiheit und Gemeinschaft einer besseren Zukunft entgegensehen?"
Die Welt ist in einer akuten Krise, doch die politische Linke tritt auf der Stelle. Ist links zu sein aus der Zeit gefallen? Oder kann uns nicht gerade die sozialistische Idee helfen, um unser Land und unseren Globus progressiv zu verändern? Vielfache Krisen und Zukunftsängste beherrschen unseren Alltag. Die Beruhigungspillen der Merkel-Jahre wirken nicht mehr. Einst ist die Linke angetreten, um ein besseres Leben für alle zu erstreiten. Heute muss sie um ihr politisches Überleben fürchten. Ein wütender Populismus und Zerstrittenheit lähmen sie. Der frühere Kulturbürgermeister Berlins und einer der beliebtesten Politiker seiner Partei denkt Linkssein radikal neu. Er befragt die Geschichte, schildert seine eigenen Umbruchserfahrungen und gibt Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit: Wie können wir unsere Welt gerechter, lebenswerter und nachhaltiger machen? Wie können wir in Freiheit und Gemeinschaft einer besseren Zukunft entgegensehen?


Info: SPSG




Sonnabend, 31. August 2024, 19 Uhr

Lebenshaft

Lesung mit Birgit Hesse


Nähere Informationen liegen leider noch nicht vor.


Siehe: SPSG




Sonntag, 15. September 2024, 11 Uhr, im Schlossgarten

Garten der Moderne

Führung mit Schlossmitarbeiterin Antje Lange, SPSG


Von Gräfin zu Dohna im 17. Jahrhundert begonnen und unter Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg weitergeführt, entwickelte sich am Landgut Niederschönhausen ein erster Barockgarten in Pankow. Königin Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern (1715–1797) ließ den Garten in den fast 60 Jahren ihrer Zeit auf Schönhausen mehrfach umgestalten. Und auch Peter Josef Lenné, der berühmte Gartenarchitekt, hat seine Spuren hinterlassen. Aus allen diesen Epochen finden sich noch Elemente im Garten der Moderne, der ab 1950 für den Präsidenten der DDR angelegt wurde.

Info: SPSG




Sonntag, 22. September 2024, 11 Uhr

Spaziergang durch den Majakowskiring

Führung mit dem Historiker Hans-Michael Schulze


Die führenden Mitglieder der DDR-Regierung wie Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Otto Grotewohl wohnten in unmittelbarer Nähe des Schlosses Schönhausen – am Majakowskiring. Von 1949 bis 1960 war der von einem Bretterzaun umfriedete ovale Straßenzug, umgangssprachlich „Städtchen“ genannt, das exklusive Wohnviertel für Spitzenpolitiker der DDR.
In der Führung durch den Majakowskiring werden die wichtigsten Villen vorgestellt und die politische Bedeutung der einst dort wohnenden SED-Politikprominenz erläutert.


Info: SPSG




Sonntag, 29. September 2024, 10.30 Uhr

Vom Städtchen zur Waldsiedlung

Mit dem Fahrrad von Pankow nach Wandlitz


Bei diesem Tagesausflug versuchen wir dem Phänomen „Mauer im 20. Jahrhundert“ auf den Grund zu gehen: Erst mauern sich die DDR-Eliten selber ein, dann das ganze Volk…
Nach dem Zweiten Weltkrieg entsteht um den Pankower Majakowskiring herum ein Sperrgebiet für politische Funktionsträger und ihre Familien. In der Bundesrepublik avanciert der Name des „Städtchens“ in Pankow zum Synonym Ostdeutschlands. Ende der 1950er Jahres wird im Bernauer Forst eine Siedlung für die Familien der Protagonisten der DDR-Diktatur, die Waldsiedlung Wandlitz, gebaut. Streng abgeschirmt durch die Stasi entstanden viele Legenden zum Leben hinter Mauer.
Die etwa 25 Kilometer lange Tour schlägt eine Brücke zwischen diesen beiden Orten. Sie beginnt am Schloss Schönhausen, von 1949 bis 1960 Sitz des Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck. Auf dem Weg von Pankow nach Wandlitz führt die Route über den Majakowskiring vorbei am Schlosspark Buch und dem Baudenkmal Bundesschule Bernau. Danach erreichen wir auf ausschließlich sicheren Radwegen die ehemalige Waldsiedlung. Bei den Zwischenhalten informieren Hans-Michael Schulze und Björn Ahlhelm jeweils zur Geschichte und den Verbindungen.
Versorgungspausen sind natürlich eingeplant. Die Rückfahrt kann selbständig vom Bahnhof in Wandlitz mit der Regionalbahn erfolgen oder es geht wieder mit dem Rad zurück nach Bernau zum S-Bahnhof. Speisen und Getränke unterwegs sind nicht inkludiert. Wir sind für kleinere Reparaturen unterwegs ausgerüstet.


Info: SPSG





 

Der Inhalt sämtlicher Ankündigungen wird vom jeweiligen Veranstalter direkt übernommen. Selbstverständlich bemühen auch wir uns dabei um vollkommene Fehlerlosigkeit. Eine Haftung für die hier gemachten Angaben übernehmen wir aber trotzdem nicht.





20220520_185253
20220520_185253

Auch 2022 wieder ein Highlight: „Frühling in Schönhausen“ mit Künstlern des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach. Hier das Bach Junior-Orchester unter der Leitung von Zoya Nevgodovska.