Sonntag, 9. Februar 2020, 12 Uhr

Konzert-Matinee im Schloss Schönhausen

mit dem Arminio-Streichquartett


Es spielen: Julia Parusch, 1, Violine | Johanneke Haverkate, 2. Violine
Friedemann Jörns, Viola | Max Gundermann, Violoncello, in Zusammenarbeit mit dem Verein Kunst und Literatur Forum Amalienpark e.V., innerhalb des Begleitprogramms zur Ausstellung »Gravitationsfeld Beethoven« der Reihe KUNST & KLANG 01.10.2019 bis 31.03.2020.


Zwischen Anfang und Ende spezifischer kammermusikalischer Ausdrucksformen Beethovens liegen drei Jahrzehnte. Das frühe Streichquartett op.18, 4/c-Moll und das letzte op.135/F-Dur aus Beethovens Sterbejahr 1827 markieren eindrucksvoll Anfang und Ende seiner kammermusikalischen Ausdrucksformen. Früh schon eigenwillig, aber noch geprägt von den Wiener Zeitgenossen wie Haydn und Mozart, verließ Beethoven im Spätwerk das klassische Formengerüst und schuf neue, ungebundene Techniken, die der ungeheuren Schwerkraft seiner Klangmaterie entsprachen, seiner grenzenlosen Sehnsucht nach Freiheit und Vollkommenheit.

Der Liederzyklus Aus jüdischer Volkspoesie war Grundlage des 4. Streichquartett von 1949. Sein Aufbau folgt dem klassischen viersätzigen Modell mit einem gemäßigt schnellen Kopfsatz, einem langsamen Satz, Scherzo und Finale. Das Vorherrschen mittlerer Tempi (dreimal Allegretto) deutet auf einen lyrischen Grundzug hin.


Arminio Quartett
Das Arminio Quartett bildete sich 2011 aus vier jungen Detmolder Musikern mit der gemeinsamen Leidenschaft für die Kammermusik. Namensgebend für das Ensemble war der in Detmold sehr präsente Cheruskerfürst Arminius. Das Quartett konnte schon bald nach der Gründung große Erfolge feiern, so z.B. mit einem Live-Auftritt bei WDR 3 im Jahre 2013. Im selben Jahr folgte ein Engagement durch das Landestheater Detmold für eine Produktion von J. S. Bachs kompletter »Kunst der Fuge« als Ballett. In der Spielzeit 2014/2015 brachte das Arminio Quartett in der neuen Ballettproduktion »Schumann.Strings« die drei Streichquartette von Robert Schumann zur Aufführung und setzte damit seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Landestheater Detmold fort.
Am Theater Bielefeld übernahm das Quartett in der Spielzeit 2018/2019 den musikalischen Part der Produktion »Kaleidoscope – The Dark Side Of The Moon«, ein Stück von Ray Bradbury mit Musik der britischen Rockband Pink Floyd. Die Produktion wurde für das »virtuelle nachtkritik-Theatertreffen 2019« als eine der herausragenden Inszenierungen der vergangenen 12 Monate nominiert und ist auch weiterhin am Theater Bielefeld in der Spielzeit 2019/2020 zu erleben.


Info: SPSG




Sonntag, 9. Februar 2020, 17 Uhr

Der Zauberer von Oz

Marionettentheater für Kinder ab 4 Jahren


Eines Tages wird die kleine Dorothy in ihrem Haus von einem mächtigen Wirbelsturm weit fort hinter die Wolken getrieben, in das wundersame Land Oz. Doch wie kommt sie wieder nach Hause? Nur der große und mächtige Zauberer von Oz kann ihr helfen. Dorothy macht sich auf den Weg und lernt auf ihrer Reise den Strohmann, den Blechmann und den feigen Löwen kennen. Aber wird der Zauberer ihre Wünsche  auch erfüllen?

Ein Märchenabenteuer frei nach dem gleichnamigen Roman von Lyman Frank Baum.


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Freitag, 14. Februar 2020, 20 Uhr

Jaspar Libuda

Cinematic Bass Music


Der Berliner Kontrabassist und Komponist Jaspar Libuda ist bekannt für sein sensibles und virtuoses Bogenspiel auf dem Kontrabass. Seine Kompositionen befinden sich an der Schnittstelle von Neoklassik und Jazz. Oft wird versucht, Jaspar Libudas Musik mit dem Begriff Filmmusik zu beschreiben. Seine Musik ist eine Mischung aus festen Arrangements und freien Improvisationen.

Jaspar Libudas Kompositionen sind klassische Klanglandschaften, musikalische Geschichten ohne Worte, eine Liebeserklärung an die Melodie und die tiefen Gefühle, die sie hervorzurufen vermag. Eine Verbindung von virtuoser Kontrabasskunst und elektroakustischer Musik.


Unter Verwendung eines speziell für ihn gebauten fünfsaitigen Kontrabasses mit hoher C-Saite, Loopstation und Live-Elektronik erschafft Jaspar Libuda vor den Ohren seines Publikums ein ganzes Ensemble. Schichtet Flächen und Rhythmen übereinander. Verwebt Melodien und Stille zu einer dichten Klangwelt, gleichzeitig melancholisch und voller Lebenslust. Ein Schwebezustand zwischen Stilen und Genres. Ein Grenzgang zwischen Klassik, Jazz, Rock, Pop und Minimal Music. Mit Klangfarben, die an Cello, Perkussion, Gitarre und Oud erinnern.

Fast 100 Kompositionen sind in den letzten Jahren entstanden. Die neuen, unveröffentlichten Werke wie Traumwandler und Traumfänger und die Kompositionen des aktuellen Albums wie Schleier, Die Geburt der stillen Farben oder Schattenpark formen den Soundtrack zu einem imaginären Film mit leuchtenden und dunklen Themen.


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Sonntag, 23. Februar 2020, 12 Uhr

Rätselhaftes in der Kunst - Spannende Entdeckungen in berühmten Gemälden

Vortrag von Thomas Siener


Lächelt Mona Lisa wirklich? Kann man Kunst immer erkennen? Kann man Unsichtbares sichtbar machen? Was bedeuten die Symbole in Bildnissen von der Gottesmutter Maria? In einem spannenden Vortrag erzählt Thomas Siener anhand berühmter Bilder u. a. von Leonardo da Vinci, Lukas Cranach, Wassily Kandinsky oder Max Ernst von Rätseln in der Malerei.

Teilnehmende können sich auf überraschend Neues freuen – und auf eine vergnügliche Stunde in Wort und Bild.


Thomas Siener, studierter Musiker, widmet sich seit Längerem mit seinen Programmen klassischer Literatur oder auch der Malerei. Es bereitet ihm große Freude, in seinen Konzertvorträgen die verschiedenen Künste zu verbinden, um sich selbst und seine Zuhörer mit neuen Einsichten und Erkenntnissen zu bereichern. So hält er Bildvorträge über das geheimnisvolle Volk der Kelten oder über die Lagunenstadt Venedig, beschäftigt sich aber auch mit der Wirkung von Malerei oder liest professionell mit großer Begeisterung Tschechow vor.


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Sonntag, 8 März 2020, 17 Uhr

Die Piratenkönigin 

Musik für zwei Gamben und Erzählung


Die irische Piratin Grace O'Malley war eine der großen Gegenspielerinnen der englischen Königin Elisabeth I. Die Piraterie spielte in der Geschichte Englands eine Schlüsselrolle und Grace, von den Engländern als doppelter Feind - Irin und Piratin - gefangen genommen, schaffte es auf unerklärliche Weise aus dem Gefängnis zu entkommen und mit der englischen Krone in Verhandlungen zu treten.

Die Geschichte der irischen Nationalheldin Grace O‘Malley verbindet sich in diesem Programm mit Musik des großen Harfenisten Turlough O’Carolan sowie Gambenmusik aus England und den Niederlanden (Captain T. Hume, Joh. Schenck). Die Stimmen der Erzähler und der warme Klang der Gamben-Instrumente ergänzen sich so zu einem ganz besonderen Konzerterlebnis.


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Sonntag, 15. März 2020, 17 Uhr

Fridolin auf dem Weg zum Heiligtum

Musikalisches Märchen für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene


Harfenkäfer Fridolin und sein Freund Angelo erleben spannende Abenteuer. Dieses Mal sind sie auf dem Weg zu einem Heiligtum, wo sie einen Schatz erhalten sollen. Viele Tiere, die ihnen unterwegs begegnen, und nicht zuletzt das Harfenspiel, retten die Beiden vor Gefahren. Auch die Zuschauenden müsst ihnen den Daumen drücken. So wird am Ende alles gut!

Mit Bildern und Geräuschen zur Harfe, erzählt von und mit Thomas Siener.


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Sonnabend, 21. März 2020, 12 Uhr

Vom Barock zur Moderne

Konzert mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule Béla Bartók


Solisten und Ensembles der Musikschule Béla Bartók musizieren im Festsaal des Schlosses Schönhausen.

Das Programm führt quer durch viele Instrumentengruppen und Zeitepochen – von Blockflöte bis Cembalo, vom Barock bis zur Moderne.


Veranstalter: Musikschule Béla Bartók

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Sonntag, 22. März 2020, 12 Uhr

Otto John - Patriot oder Verräter: Eine deutsche Biographie

Vortrag mit Diskussion mit dem Autor Michael Wala

Moderation Thomas Gralla


In der ersten Veranstaltung in einer Reihe politischer Matineen mit sachbezogenen Buchvorstellungen stellt der Autor Michael Wala die Biographie Otto Johns vor. Am 20. Juli 1954 taucht der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz in Ost-Berlin auf. 17 Monate später kehrt Otto John in den Westen zurück und wird sofort als Überläufer verhaftet.
Bis heute ist ungeklärt, ob John freiwillig in die DDR gegangen ist und dort Geheimnisverrat begangen hat.

Benjamin Hett und Michael Wala schreiben die erste Biographie eines Mannes, der im Nationalsozialismus Kontakt zum Widerstand hatte und in der Nachkriegszeit in Deutschland Karriere machte. Der Fall, ein spannender Spionagethriller aus dem Kalten Krieg, markiert gleichzeitig eine historische Wegmarke für das Land.


In Kooperation mit dem Buchlokal Pankow

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Freitag, 8. Mai 2020, 18 Uhr

Frühling in Schönhausen

Kammermusik mit dem Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach


Wie jedes Jahr zu dieser Zeit spielen junge Virtuosen des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach vertraute und auch neu zu entdeckende kammermusikalische Meisterwerke – vom Barock bis in die Moderne. Das Programm stimmt musikalisch ein auf einen bunten Frühling und einen heiteren Sommer im Schlosspark Schönhausen.

 






 

Der Inhalt sämtlicher Ankündigungen wird vom jeweiligen Veranstalter direkt übernommen. Selbstverständlich bemühen auch wir uns dabei um vollkommene Fehlerlosigkeit. Eine Haftung für die hier gemachten Angaben übernehmen wir aber trotzdem nicht.

Einer der frisch restaurierten Spiegelrahmen im Gartensaal. Noch sind die Ergänzungen ohne farbliche Fassung.